29 ,Jun          By Anna

Warum gelingt einigen die Traumkarriere, anderen nicht? In diesem Artikel verrate ich Dir anhand von fünf typischen Karrierefehlern, wie Du Deine Karriere am besten angehst.

Das machen die meisten Leute falsch, den Karriere ins Stocken geraten ist:

1. Sie haben kein Ziel vor Augen

Viele Menschen überlassen ihren beruflichen Werdegang dem Zufall, ohne zu wissen, wo sie eigentlich hinwollen. Sie geraten schnell an den Punkt, an dem sie frustriert, genervt oder gelangweilt sind von ihrem Job.

Wenn Du es besser machen willst (oder auch, wenn Du Dich schon in dieser Situation befindest und dringend etwas ändern willst), solltest Du Dir erst einmal die Zeit nehmen, in Ruhe über Dein Leben nachzudenken. Herausfinden, wer Du bist, was Du kannst und was Dir Spaß macht – damit fängt jede Karriereplanung an.

Davon ausgehend entwirfst Du eine Vision von Deiner Zukunft: Wie möchtest Du gerne leben und arbeiten? Versuche, ein möglichst genaues Bild von Deinem Traumberuf zu zeichnen, eines, das Dich hundertprozentig motiviert. Dieses Bild brichst Du dann in mittelfristige Zwischenziele herunter und diese in eine ganz konkrete ToDo-Liste mit Deinen nächsten Schritten.

Halte Deine Ziele schriftlich fest. So kannst Du immer wieder überprüfen, ob Du noch auf dem richtigen Weg bist. Und Du kannst sicher sein, dass Du vor dem zweiten Fehler bewahrt bleibst, den viele Menschen unbewusst begehen:

2. Sie halten zu starr an ihren Zielen fest

Ziele sind wichtig – aber sie sind nicht in Stein gemeißelt. Einfluss und Führungsverantwortung mögen für einen Zwanzigjährigen erstrebenswert sein. Zehn Jahre später können familienfreundliche Arbeitszeiten und wieder zehn Jahre später eine sinnstiftende Aufgabe wichtiger sein.
Wenn Du stur an deinen Zielen festhältst, kann es leicht passieren, dass Du unerwartete Chancen übersiehst. Bleib flexibel und hinterfrage regelmäßig, ob Deine Ziele noch aktuell sind – sonst wirst Du eines Tages womöglich feststellen, dass Du sie zwar erreicht hast, aber trotzdem unglücklich bist.

3. Sie haben keinen Mut, Neues zu wagen

Unabdingbare Voraussetzung für berufliche und persönliche Entwicklung ist der Mut, neue Herausforderungen anzunehmen. Wenn Du weiterkommen möchtest, musst Du Dich aus Deiner Komfortzone trauen. Duck Dich nicht weg, wenn das nächste Mal prestigeträchtige Aufgaben verteilt werden, und greif zu, wenn Du ein spannendes Jobangebot bekommst!

Das bedeutet nicht, dass Du dir krampfhaft alle zwei Jahre einen neuen Arbeitgeber suchen solltest, wie es etliche Karriereratgeber empfehlen. Wichtig ist nur, dass du Dir bei der Verwirklichung deines Traumes nicht selbst im Weg stehst, weil Du Dir zu wenig zutraust.

Solltest Du Zweifel haben, ob Du einem neuen Job wirklich gewachsen bist, kann dieser Trick helfen: Male Dir aus, was im allerschlimmsten (und sehr unwahrscheinlichen) Fall passieren kann. Fast immer sind die Konsequenzen eines möglichen Fehltrittes nämlich gar nicht so gravierend, wie wir befürchten.

Solange Du offen zu deinen Fehlern stehst und daraus für die Zukunft lernst, wird Deine Karriere keinen Schaden nehmen – im Gegenteil!

4. Sie investieren nicht in langfristige Beziehungen zu Recruitern

Wenn Du den Headhunter erst anrufst, wenn du den Job akut wechseln willst, wirst du wahrscheinlich enttäuscht: Es wäre nämlich ein großer Zufall, wenn er gerade das passendes Stellenangebot für Dich auf Lager hätte. Meist wird er Dich wohl auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten.

Wenn Du konsequent Deine beruflichen Ziele verfolgst, solltest Du Dich rechtzeitig darum kümmern, von Recruitern wahrgenommen zu werden. Erstes Mittel der Wahl ist ein aussagekräftiges Xing- oder LinkedIn-Profil. Du kannst aber auch selbst den ersten Schritt machen und einen Recruiter, der sich in Deiner Wunsch-Branche auskennt, kontaktieren – selbst wenn Du gerade gar keinen neuen Job suchst. Halte ihn auf dem Laufenden, was Deinen beruflichen Werdegang und Deine Ziele angeht. Dann weiß er, was Du suchst und wird sich bei Dir melden, sobald einer seiner Kunden ein passendes Jobangebot hat.

Hier habe ich neulich ein bisschen mehr darüber geschrieben, warum das Kontakthalten mit Recruitern so wichtig für Deine Karrier ist.

5. Als Einzelkämpfer den Weg nach oben antreten

Der Weg zum Traumjob ist nicht immer leicht. Du kannst ihn Dir zusätzlich erschweren, indem Du es als Einzelkämpfer probierst. Such Dir gezielt Förderer und Mentoren in Deinem Betrieb. Du wirst sehen, die meisten Menschen fühlen sich geschmeichelt und sind gerne bereit, zielstrebige Nachwuchskräfte unter ihre Fittiche zu nehmen.

Schau aber auch über den Tellerrand Deines Unternehmens hinaus und baue Dir ein firmen- und branchenübergreifendes Netzwerk auf. Beruflicher Erfolg hängt nicht nur von Kompetenz und Leistung ab, sondern auch davon, wie viele Kontakte und Fürsprecher jemand hat.

 

Wenn wir Dich auf Deinem Weg nach oben begleiten sollen, ruf uns an oder schreib uns eine Mail – wir geben Deiner Karriere gerne einen Extra-Schub!

Deine Anna und das Team von Digital Vikings